Album-Check #1: Panic!At The Disco
Album-Check:
A Fever You Can't Sweat Out
Panic! At the disco
01. "Introduction"
Recht nichtsaussagend und eher einleitend für
02. "The only difference between martydom and suicide is press coverage"
Dieses Stück gehört zu meinen Lieblingsstücken auf dem Album. Ich kanns mittlerweile auswendig, weil ich es einfach mindestens doppelt so oft höre wie die anderen auf dem Album. Ein eher flotteres Stück, das einen noch flotteren Refrain hat, welchen man -als denn man dem Text mächtig ist- richtig schön mitschreien kann. Ohne Ecken und Kanten. Der kurze Techno-Party in zweiten Drittel des Songs ist saugeil.
03. "London beckoned songs about money written by machines"
Einige Tempowechsel, der Refrain ist schnell und gut.
04. "Mails for breakfast, tacks for snacks"
Groß klingendes Intro, dann baut sich mit der ersten Strophe Spannung auf. Der Schlagzeuger gefällt immer besser. Dennoch eins der eher mittelmäßigen Stücke des Albums.
05. "Camisado"
Das Intro balladig angehaucht, beginnt `Camisado` dennoch direkt und treibend. Wieder diese kleinen Elekroparts zwischendurch. Lockere Sache.
06. "Time to dance"
Der Titel sagt es: Zeit zum Tanzen. 'Time to dance` animiert direkt mit der Keyboardmelodie am Anfang. Eins der schnellsten Stücke, der Trommler hat mächtig zu tun. Der elektronische Stimmenverzerrer für die Leadstimme kommt gigantisch (1:26).
07. "Lying is the most fun a girl can have without taking her clothes off"
Erstmal zaubert der Titel ein erstes Lächeln auf die Lippen, dann das zweite als man erkennt, dass `Lying`... doch das Stück ist, was mittlerweile öfter im Radio gespielt wird...richtig: Die zweite Single von P!ATD. Soweit gar nicht schlecht, dennoch irgendwie ziemlich poplastig.
08. "Intermission"
Super Intro. Man vermutet alles, nur keine Rock/Crossover-Band...doch auch die ist es hier nicht! Simples, leicht verzerrtes Klavierspiel nach dem elektronischen Synthie-Intro macht ratlose Gesichter.
09. "But it's better if you do"
Supergut! Es stimmt wieder alles. Mitsingen geht gut, swingen und rocken kann man dazu auch. Das Schifferklavier gegen Ende kommt düster, bis das Saitengeklimper einer Geige perfekt übergeht in die erste Single
10. "I write sins not tragedies"
...über die man nicht mehr viele Worte verlieren muss, da ich dieses Lied schon in meinen Charts drin hatte.
11. "I constantly thank God for Esteban"
Wunderbare Akustiggitarrenklänge harmonieren wunderbar mit dem Schlagzeug. Nach etwas ruhigeren Klängeren kommt der Refrain, und der hat einen Wahnsinnsrhythmus! Die Klavierklänge und die Echostimme zwischendurch passen gut. Einer der Topsongs!
12. "There's a good reason these tables are numbered honey, you just haven't thought of it yet"
Seltsamer Text, aber ein tolles Stück. Wieder mal ein komplett musikalischer Stilwechsel, und wiederum kann man kaum erkennen, wo eigentlich der Rhythmus steckt, da er ständig modifiziert in der Gegend herumläuft. Gehört auch in die Top3 dieses Albums. Warum? Wegen diesem göttlichen Trompeten-Outro, was auch kurz in Song 01 zu hören ist.
13. "Build God, then we'll talk"
Lied 13? Und das letzte Lied? Naja...das kann ja irgendwie gar nicht so toll werden...Stimmt. Nach den großen Liedern dieses Albums ist das ziemlich leichte Kost. Kaum neues, kaum solides, schlicht- langweilig.
Fazit
Die guten Stücke lassen die Platte in einem guten Licht erscheinen. So ist Rock in meinen Ohren noch nie gespielt worden! P!ATD sind ein perfekt eingespieltes Team mit Gespür für neues, noch nicht dagewesenes. Absolut groß und deshalb zu Recht mein aktuelles Lieblingsalbum!
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